Nofollow-Links: nofollow, sponsored und ugc richtig nutzen

Ein No Follow Link ist ein HTML-Hyperlink, bei dem das rel-Attribut auf "nofollow" gesetzt ist

  • SEO & KI-Suche
  • Links & Autorität
  • 2 Min. Lesezeit
  • Aktualisiert am
Inhalt 8 Abschnitte
  1. Die drei Link-Attribute
  2. Ein Hinweis, keine Anweisung
  3. Wann Sie Nofollow verwenden sollten
  4. Wann Sie kein Nofollow verwenden sollten
  5. Bringen Nofollow-Links etwas?
  6. Häufige Fehler
  7. Fazit
  8. Quellen

Ein Nofollow-Link ist ein Link mit dem Attribut rel="nofollow". Es signalisiert Suchmaschinen, dass die verlinkende Website den Link nicht als Empfehlung verstanden wissen will. Daneben gibt es die genaueren Attribute rel="sponsored" für bezahlte und rel="ugc" für nutzergenerierte Links.

AttributEinsatzBeispiel
rel="sponsored"Bezahlte Links, Werbung, Affiliate-Links, gesponserte Erwähnungen<a href="…" rel="sponsored">
rel="ugc"Links in Kommentaren, Foren und anderen Nutzerbeiträgen<a href="…" rel="ugc">
rel="nofollow"Alle anderen Links, die keine Empfehlung sein sollen<a href="…" rel="nofollow">

Die Attribute lassen sich kombinieren, etwa rel="sponsored nofollow". Für bezahlte Links ist nofollow weiterhin zulässig, sponsored ist aber die genauere Kennzeichnung.

Ein Hinweis, keine Anweisung

Seit 2019 behandelt Google alle drei Attribute als Hinweise. Google kann solche Links also trotzdem zum Entdecken von Seiten nutzen und in die Bewertung einbeziehen – ein Nofollow-Link ist kein sicherer Weg, eine Seite aus dem Index fernzuhalten. Dafür gibt es noindex, siehe Indexierung.

Wann Sie Nofollow verwenden sollten

  • Bezahlte Platzierungen: Jeder Link, für den Geld, Waren oder andere Gegenleistungen fließen, braucht sponsored oder nofollow. Fehlt die Kennzeichnung, verstößt der Link gegen Googles Spam-Richtlinien.
  • Nutzerbeiträge: Kommentare, Foren, Bewertungen – hier schützt ugc vor Spam-Links.
  • Links, für die Sie nicht bürgen wollen: etwa auf Seiten, deren Inhalt Sie zitieren, aber nicht empfehlen.

Wann Sie kein Nofollow verwenden sollten

  • Interne Links: Links innerhalb der eigenen Website sollten fast immer normal sein. Nofollow auf internen Links schwächt die Struktur und hilft nicht, Signale gezielt zu lenken.
  • Gute Quellen: Wer auf eine Studie, ein Gesetz oder eine offizielle Dokumentation verweist, darf das ganz normal tun. Solche Links zeigen Lesern, worauf sich ein Text stützt.

Ja – nur anders. Sie bringen Besucher, Bekanntheit und manchmal Erwähnungen, aus denen später echte Empfehlungen werden. Ein natürliches Linkprofil enthält immer auch Nofollow-Links, etwa aus sozialen Netzwerken oder Foren. Mehr dazu im Eintrag zu Backlinks.

Häufige Fehler

  • Bezahlte Links ohne Kennzeichnung – das größte Risiko.
  • Nofollow auf alle externen Links pauschal, etwa durch ein Plugin – das wirkt unnatürlich und hilft Lesern nicht.
  • Nofollow als Indexsperre missverstanden.
  • Nofollow auf internen Links zur Navigation.

Fazit

Nofollow, sponsored und ugc kennzeichnen Links, die keine Empfehlung sind – vor allem bezahlte und nutzergenerierte. Richtig eingesetzt, schützen sie vor Spam-Risiken. Interne Links und gute Quellen bleiben dagegen normale Links. Wie man Links auf natürlichem Weg gewinnt, beschreibt der Eintrag zum Linkbuilding.

Quellen

Christian Hollmann
Search, GEO & Informationsarchitektur

Christian Hollmann

Geschäftsführer und Mitgründer von Leadsleader. Verantwortet die Sichtbarkeit unserer Portale in Google und KI-Suchsystemen.

Verwandte Begriffe

Alle Begriffe zu SEO & KI-Suche

Aus dem Maschinenraum

Was wir beim Bauen und Betreiben unserer Portale über Suche, KI und Lead-Strecken lernen. Alle Artikel