Broken Links: Defekte Links finden und beheben

Broken Links sind Hyperlinks, die nicht mehr funktionieren, weil die Zielseite entweder gelöscht wurde, umbenannt wurde oder die URL

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  • Aktualisiert am
Inhalt 6 Abschnitte
  1. Drei Arten von Broken Links
  2. Warum Broken Links schaden
  3. Aus unserer Praxis
  4. Broken Links finden
  5. Broken Links beheben
  6. Fazit

Broken Links (defekte Links) sind Links, deren Ziel nicht mehr erreichbar ist – meist, weil die Seite gelöscht, umbenannt oder verschoben wurde. Wer darauf klickt, landet auf einer Fehlerseite statt auf dem erwarteten Inhalt.

ArtBeispielLösung
Interne LinksEin Artikel verlinkt auf eine eigene Seite, die es nicht mehr gibtLink auf das neue Ziel ändern
Ausgehende LinksEin Verweis auf eine fremde Quelle führt ins LeereNeue Quelle suchen oder Link entfernen
Eingehende LinksAndere Websites verlinken auf eine gelöschte Seite von Ihnen301-Weiterleitung auf den passenden Nachfolger
  • Besucher: Wer auf einen toten Link klickt, verliert Vertrauen und verlässt die Seite oft ganz.
  • Crawling: Suchmaschinen verschwenden Zeit mit Adressen, die nichts liefern.
  • Verlorene Signale: Eingehende Links auf gelöschte Seiten verpuffen, wenn keine Weiterleitung besteht.
  • Glaubwürdigkeit: Tote Quellenlinks lassen Inhalte veraltet wirken – gerade bei Fachthemen ein Problem.

Für das Ranking der übrigen Website sind einzelne 404-Fehler laut Google unproblematisch. Viele defekte interne Links sind aber ein Zeichen schlechter Pflege, das Besucher deutlich spüren.

Aus unserer Praxis

Beim Relaunch von leadsleader.de haben wir drei Arten von Broken Links aufgeräumt:

  1. Interne Links auf alte Bereiche: Viele Glossar-Einträge verlinkten noch auf Seiten, die es im neuen Aufbau nicht mehr gab. Wir haben die Verweise in allen Einträgen auf einmal auf die neuen Adressen umgestellt.
  2. Tote Quellen: Ein früher empfohlenes Snippet-Werkzeug existierte nicht mehr. Wir haben es durch ein aktuelles Tool ersetzt, statt den Link einfach zu entfernen.
  3. Gelöschte Seiten mit Backlinks: Eine alte News-Seite hatte noch eingehende Links. Statt sie als entfernt zu markieren, haben wir einen neuen Artikel geschrieben und die alte Adresse dorthin weitergeleitet.
  • Google Search Console: Im Bericht „Seiten“ unter „Nicht gefunden (404)“ – mit Angabe, von welcher Seite der Link kommt – siehe Google Search Console.
  • Crawler wie Screaming Frog: finden alle internen und ausgehenden Links mit Fehlerstatus, kostenlos bis 500 Adressen.
  • SEO-Tools wie Ahrefs oder Semrush: zeigen eingehende Links auf nicht mehr vorhandene Seiten.
  • Server-Logs: zeigen, welche fehlenden Adressen tatsächlich aufgerufen werden.
  1. Interne Links direkt korrigieren – eine Weiterleitung ist nur die zweitbeste Lösung.
  2. Für gelöschte Seiten mit Links oder Besuchern eine Weiterleitung auf einen passenden Nachfolger einrichten.
  3. Tote Quellen ersetzen, notfalls durch eine archivierte Fassung aus der Wayback Machine.
  4. Eine hilfreiche 404-Seite für alle Fälle, die übrig bleiben.

Fazit

Broken Links sind ein Zeichen fehlender Pflege – für Besucher ärgerlich, für Suchmaschinen verschwendete Mühe. Wer nach jeder Änderung prüft, interne Links direkt korrigiert und gelöschte Seiten mit Links weiterleitet, hält die Website sauber. Mehr dazu im Eintrag zu SEO-Problemen.

Oliver Godolt
Strategie, Paid Search & Skalierung

Oliver Godolt

Geschäftsführer und Mitgründer von Leadsleader. Schreibt über Google Ads, Lead-Gewinnung und skalierbare Prozesse.

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