Ankertext: Wichtige SEO-Komponente für effektive Verlinkung
Ankertext oder Linktext oder Verweistext, ist der sichtbare, klickbare Text in einem Hyperlink
Inhalt 8 Abschnitte
Der Ankertext (Anchor Text) ist der sichtbare, klickbare Text eines Links. Er sagt Besuchern und Suchmaschinen, was sie auf der verlinkten Seite erwartet – und ist deshalb ein wichtiges Signal für das Thema der Zielseite.
So sieht ein Ankertext im Code aus
<a href="https://www.leadsleader.de/glossar/seo/keywords/">Was sind Keywords?</a>
„Was sind Keywords?“ ist der Ankertext. Er beschreibt die Zielseite kurz und verständlich.
Arten von Ankertexten
| Art | Beispiel | Einordnung |
|---|---|---|
| Beschreibend | „Anleitung zur Keyword-Recherche“ | Ideal für interne Links |
| Exaktes Keyword | „Keyword-Recherche“ | Klar, bei externen Links aber sparsam einsetzen |
| Marke | „Leadsleader“ | Natürlich, stärkt die Marke |
| URL | „www.leadsleader.de“ | Unproblematisch, aber wenig aussagekräftig |
| Generisch | „hier klicken“, „mehr“ | Ohne Information für Besucher und Suchmaschinen |
Warum Ankertexte wichtig sind
- Thema der Zielseite: Suchmaschinen nutzen Ankertexte als Hinweis, worum es auf der verlinkten Seite geht.
- Orientierung: Besucher wissen vor dem Klick, was sie erwartet.
- Barrierefreiheit: Screenreader können Links einzeln vorlesen. „Hier klicken“ ist dann ohne Zusammenhang wertlos.
- Verständnis durch KI-Systeme: Beschreibende Links helfen auch Maschinen, Zusammenhänge zwischen Inhalten zu erkennen.
Interne und externe Links
Bei internen Links, also Links innerhalb der eigenen Website, sind beschreibende Ankertexte ausdrücklich erwünscht – sie helfen Google, die Struktur zu verstehen. Bei externen Links, die andere auf Ihre Seite setzen, ist ein natürlicher Mix aus Marke, URL und beschreibenden Texten typisch. Viele identische Keyword-Ankertexte von fremden Seiten wirken dagegen künstlich und können als Linkmanipulation gewertet werden. Mehr dazu im Eintrag zu Backlinks.
Best Practices
- Beschreiben statt auffordern: „Checkliste für den Website-Relaunch“ statt „hier“.
- Kurz und präzise: Ein paar Wörter, die das Thema der Zielseite treffen.
- Natürlich variieren: Synonyme und Fragen statt immer derselben Formulierung.
- Versprechen halten: Der Ankertext muss zum Inhalt der Zielseite passen.
- Nicht übertreiben: Nicht jedes Vorkommen eines Begriffs muss verlinkt sein – einmal pro Abschnitt reicht.
Häufige Fehler
- „Hier klicken“ und „mehr erfahren“ ohne Kontext
- Ankertext und Ziel passen nicht zusammen: Besucher fühlen sich in die Irre geführt.
- Überoptimierte externe Links: Viele gleiche Keyword-Anker aus gekauften Links.
- Links auf veraltete oder entfernte Seiten: Ankertexte regelmäßig prüfen, besonders nach einem Relaunch.
Fazit
Ankertexte sind kleine Wegweiser mit großer Wirkung. Beschreibend formuliert, helfen sie Besuchern, Suchmaschinen und KI-Systemen gleichermaßen – und machen interne Verlinkung zu einem der stärksten Hebel der On-Page-Optimierung.


