Ankertext: Wichtige SEO-Komponente für effektive Verlinkung

Ankertext oder Linktext oder Verweistext, ist der sichtbare, klickbare Text in einem Hyperlink

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Inhalt 8 Abschnitte
  1. So sieht ein Ankertext im Code aus
  2. Arten von Ankertexten
  3. Warum Ankertexte wichtig sind
  4. Interne und externe Links
  5. Best Practices
  6. Häufige Fehler
  7. Fazit
  8. Quellen

Der Ankertext (Anchor Text) ist der sichtbare, klickbare Text eines Links. Er sagt Besuchern und Suchmaschinen, was sie auf der verlinkten Seite erwartet – und ist deshalb ein wichtiges Signal für das Thema der Zielseite.

Der Ankertext ist der klickbare Text eines Links

So sieht ein Ankertext im Code aus

<a href="https://www.leadsleader.de/glossar/seo/keywords/">Was sind Keywords?</a>

„Was sind Keywords?“ ist der Ankertext. Er beschreibt die Zielseite kurz und verständlich.

Arten von Ankertexten

ArtBeispielEinordnung
Beschreibend„Anleitung zur Keyword-Recherche“Ideal für interne Links
Exaktes Keyword„Keyword-Recherche“Klar, bei externen Links aber sparsam einsetzen
Marke„Leadsleader“Natürlich, stärkt die Marke
URL„www.leadsleader.de“Unproblematisch, aber wenig aussagekräftig
Generisch„hier klicken“, „mehr“Ohne Information für Besucher und Suchmaschinen

Warum Ankertexte wichtig sind

  • Thema der Zielseite: Suchmaschinen nutzen Ankertexte als Hinweis, worum es auf der verlinkten Seite geht.
  • Orientierung: Besucher wissen vor dem Klick, was sie erwartet.
  • Barrierefreiheit: Screenreader können Links einzeln vorlesen. „Hier klicken“ ist dann ohne Zusammenhang wertlos.
  • Verständnis durch KI-Systeme: Beschreibende Links helfen auch Maschinen, Zusammenhänge zwischen Inhalten zu erkennen.

Bei internen Links, also Links innerhalb der eigenen Website, sind beschreibende Ankertexte ausdrücklich erwünscht – sie helfen Google, die Struktur zu verstehen. Bei externen Links, die andere auf Ihre Seite setzen, ist ein natürlicher Mix aus Marke, URL und beschreibenden Texten typisch. Viele identische Keyword-Ankertexte von fremden Seiten wirken dagegen künstlich und können als Linkmanipulation gewertet werden. Mehr dazu im Eintrag zu Backlinks.

Best Practices

  1. Beschreiben statt auffordern: „Checkliste für den Website-Relaunch“ statt „hier“.
  2. Kurz und präzise: Ein paar Wörter, die das Thema der Zielseite treffen.
  3. Natürlich variieren: Synonyme und Fragen statt immer derselben Formulierung.
  4. Versprechen halten: Der Ankertext muss zum Inhalt der Zielseite passen.
  5. Nicht übertreiben: Nicht jedes Vorkommen eines Begriffs muss verlinkt sein – einmal pro Abschnitt reicht.

Häufige Fehler

  • „Hier klicken“ und „mehr erfahren“ ohne Kontext
  • Ankertext und Ziel passen nicht zusammen: Besucher fühlen sich in die Irre geführt.
  • Überoptimierte externe Links: Viele gleiche Keyword-Anker aus gekauften Links.
  • Links auf veraltete oder entfernte Seiten: Ankertexte regelmäßig prüfen, besonders nach einem Relaunch.

Fazit

Ankertexte sind kleine Wegweiser mit großer Wirkung. Beschreibend formuliert, helfen sie Besuchern, Suchmaschinen und KI-Systemen gleichermaßen – und machen interne Verlinkung zu einem der stärksten Hebel der On-Page-Optimierung.

Quellen

Christian Hollmann
Search, GEO & Informationsarchitektur

Christian Hollmann

Geschäftsführer und Mitgründer von Leadsleader. Verantwortet die Sichtbarkeit unserer Portale in Google und KI-Suchsystemen.

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