Landingpage: Aufbau, Beispiele und typische Fehler
Eine Landingpage ist eine speziell gestaltete Webseite, auf die Besucher gelangen, nachdem sie auf einen bestimmten Link geklickt haben, z. B. eine Anzeige, einen Suchergebnislink oder einen Social-Media-Beitrag
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Eine Landingpage ist die Seite, auf der Besucher nach dem Klick auf eine Anzeige, einen Suchtreffer oder einen Link „landen“. Eine gute Landingpage greift genau das Anliegen auf, mit dem jemand gekommen ist, und führt zu einem klaren nächsten Schritt – etwa einer Anfrage, einer Buchung oder einem Kauf.
Arten von Landingpages
| Art | Einsatz |
|---|---|
| Kampagnen-Landingpage | Für Anzeigen, eng auf eine Suchabsicht zugeschnitten |
| Informative Landingpage | Beantwortet eine konkrete Frage und bietet danach den nächsten Schritt – gut für SEO und Anzeigen zugleich |
| Startseite mit Klickstrecke | Eine informative Startseite, die Besucher über wenige Fragen zum passenden Angebot führt – typisch für Portale |
| Produkt- oder Leistungsseite | Für Suchen nach einem bestimmten Angebot |
Was eine gute Landingpage ausmacht
- Sie greift die Suche auf: Überschrift und erster Absatz entsprechen dem, wonach gesucht wurde. Wer „Kündigung nach 10 Jahren Betriebszugehörigkeit“ sucht, findet genau dieses Thema – nicht eine allgemeine Seite zum Arbeitsrecht.
- Sie beantwortet die Frage sofort: Die wichtigste Information steht oben, etwa eine Tabelle mit Bußgeld, Punkten und Fahrverbot für 31 km/h zu schnell außerorts.
- Sie schafft Vertrauen: Erfahrungen, Bewertungen, Ansprechpartner, Prüfung durch Fachleute.
- Sie hat ein klares Ziel: Ein Haupt-Call to Action, nicht fünf gleichwertige Möglichkeiten.
- Sie macht den nächsten Schritt leicht: Eine Klickstrecke mit wenigen Fragen statt eines langen Formulars.
- Sie lädt schnell: Besonders auf dem Smartphone – siehe Pagespeed.
Landingpage oder Startseite?
Die klassische Regel lautet: Anzeigen nie auf die Startseite schicken. Das stimmt, wenn die Startseite ein allgemeines Schaufenster ist. Es gibt aber Ausnahmen: Eine informative Startseite, die genau ein Thema behandelt und Besucher über eine Klickstrecke sortiert, kann hervorragend funktionieren – etwa bei Portalen, die sich auf ein Anliegen spezialisiert haben. Entscheidend ist nicht, ob es die Startseite ist, sondern ob die Seite zur Suche passt.
Landingpages messen und verbessern
- Conversion-Rate: Wie viele Besucher fragen an? Siehe Conversion-Rate.
- Qualität der Anfragen: Wie viele davon passen wirklich – und werden zu Kunden?
- Absprünge in der Klickstrecke: An welcher Frage steigen Besucher aus?
- Tests: Überschrift, Aufbau oder Strecke gezielt vergleichen – siehe A/B-Testing.
- Klick-ID mitnehmen: Für die Rückmeldung von Abschlüssen an Google Ads muss die Landingpage die Kennung des Klicks zuverlässig an die Anfrage weitergeben – siehe Offline-Conversions.
Häufige Fehler
- Eine Seite für alles: Alle Anzeigen führen auf dieselbe allgemeine Seite.
- Überschrift passt nicht zur Anzeige: Besucher fühlen sich falsch und springen ab.
- Zu viele Pflichtfelder: Jede zusätzliche Frage vor dem ersten Klick kostet Anfragen.
- Keine mobile Optimierung: Die meisten Besucher kommen über das Smartphone.
- Keine Messung: Ohne Tracking bleibt unklar, welche Seite funktioniert.
Fazit
Eine gute Landingpage ist die Antwort auf genau die Frage, mit der Besucher kommen – und ein leichter Weg zum nächsten Schritt. Sie entscheidet darüber, ob aus teuren Klicks Anfragen werden. Mehr zu unserem Ansatz auf den Seiten zu Google Ads und Lead-Systemen.


