Click-Through-Rate (CTR): Formel, Richtwerte und Tipps

Aktuelle Infos über die Click-Through-Rate (CTR): Definition, Bedeutung und praktische Tipps zur Optimierung. Verbessere die Performance deiner Google Ads Kampagnen mit Best Practices und vermeide häufige Fehler.

Inhalt 6 Abschnitte
  1. So berechnen Sie die CTR
  2. Welche CTR ist gut?
  3. Warum die CTR wichtig ist
  4. So verbessern Sie die CTR
  5. CTR und KI-Übersichten
  6. Fazit

Die Click-Through-Rate (CTR), auf Deutsch Klickrate, gibt an, wie viel Prozent der Menschen, die eine Anzeige oder ein Suchergebnis sehen, auch darauf klicken. Sie zeigt, wie relevant und überzeugend ein Eintrag für die jeweilige Suche ist.

So berechnen Sie die CTR

CTR = Klicks ÷ Impressionen × 100

Beispiel: 4.000 Impressionen, 240 Klicks
CTR = 240 ÷ 4.000 × 100 = 6 %

Was eine Impression ist, erklärt der Eintrag zu Impressionen.

Welche CTR ist gut?

Das hängt stark vom Kanal, von der Branche und vor allem von der Art der Suche ab. Zur Orientierung:

BereichEinordnung
Google-SuchanzeigenLaut dem Benchmark-Report von WordStream by LocaliQ lag die durchschnittliche Klickrate 2026 bei rund 6,6 Prozent (US-Daten, alle Branchen).
Display-AnzeigenDeutlich niedriger, oft unter einem Prozent – Display erreicht Menschen, die gerade nicht aktiv suchen.
MarkenbegriffeSehr hoch, weil gezielt nach Ihnen gesucht wird.
Organische ErgebnisseStark abhängig von der Position und davon, ob über den Ergebnissen eine KI-Übersicht erscheint.

Aussagekräftiger als Durchschnittswerte ist der Vergleich mit Ihren eigenen Kampagnen und Seiten über die Zeit.

Warum die CTR wichtig ist

  • Qualitätsfaktor: Die erwartete Klickrate ist einer der drei Bestandteile des Qualitätsfaktors und beeinflusst damit Position und Klickpreis.
  • Relevanz-Signal: Eine niedrige CTR zeigt, dass Anzeige oder Snippet nicht zur Suche passen.
  • Mehr Besucher bei gleicher Sichtbarkeit: Eine höhere CTR bringt mehr Klicks, ohne dass Sie mehr Impressionen brauchen.

So verbessern Sie die CTR

  1. Den Suchbegriff aufgreifen: Überschriften, die die Worte der Suchenden verwenden.
  2. Konkret werden: Zahlen, Fristen oder klare Vorteile statt allgemeiner Versprechen.
  3. Assets nutzen: Sitelinks, Zusatzinformationen und Snippets machen Anzeigen größer und informativer – siehe Assets.
  4. Eng gruppieren: Spezialisierte Anzeigengruppen statt einer Anzeige für alles – siehe Keyword-Optionen.
  5. Unpassende Suchen ausschließen: Mit Negative Keywords verschwinden Impressionen, die nie zu Klicks werden.
  6. Organisch: Titel und Beschreibung schärfen: siehe Snippet und Meta Description.

CTR und KI-Übersichten

In der organischen Suche sinkt die Klickrate bei vielen Fragen, weil die Antwort direkt in der Suche steht. Eine Studie des Pew Research Center zeigte 2025, dass Nutzer bei einer KI-Zusammenfassung nur in 8 Prozent der Fälle auf ein Suchergebnis klicken, ohne Zusammenfassung in 15 Prozent. Eine sinkende CTR bei stabilen Impressionen ist deshalb nicht immer ein Fehler der eigenen Seite – mehr dazu unter Zero-Click Searches.

Fazit

Die CTR zeigt, wie gut eine Anzeige oder ein Suchergebnis zur Suche passt. Wer Suchbegriffe aufgreift, konkret formuliert und unpassende Suchen ausschließt, steigert sie – sollte aber immer im Blick behalten, ob aus den Klicks auch Anfragen werden.

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