Google Display Ads: Formate, Ausrichtung und Einsatz

Erfahre, wie du mit Google Display Ads gezielt Werbung im Displaynetzwerk schaltest. Tipps zu Anzeigenformaten, Reichweite und Strategien für mehr Erfolg im Online-Marketing.

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  • Werbeformen & Targeting
  • 2 Min. Lesezeit
  • Aktualisiert am
Inhalt 6 Abschnitte
  1. Wie Display-Anzeigen funktionieren
  2. Formate
  3. Ausrichtung
  4. Wofür sich Display eignet
  5. Best Practices
  6. Fazit

Google Display Ads sind Bild- und Textanzeigen, die Google auf Millionen Websites, in Apps, auf YouTube und in Gmail ausspielt – im sogenannten Google Displaynetzwerk. Anders als Suchanzeigen erreichen sie Menschen, während sie gerade etwas anderes lesen oder ansehen.

Wie Display-Anzeigen funktionieren

Website-Betreiber stellen über Google AdSense Werbeflächen zur Verfügung, Werbetreibende buchen sie über Google Ads. Bei jedem Seitenaufruf entscheidet eine Auktion in Sekundenbruchteilen, welche Anzeige erscheint. Mehr zur Seite der Website-Betreiber im Eintrag zu Google AdSense.

Formate

FormatBesonderheit
Responsive Display-AnzeigenSie liefern Texte, Bilder und Logos, Google setzt daraus passende Anzeigen für jede Werbefläche zusammen. Heute der Standard.
Hochgeladene BildanzeigenFertig gestaltete Banner in festen Größen, wenn das Design genau stimmen muss.
Demand-Gen-KampagnenBild- und Videoanzeigen auf YouTube, in Discover und in Gmail – mit Fokus auf Aufmerksamkeit und Nachfrage.

Ausrichtung

  • Zielgruppen: Interessen, Lebensereignisse oder Menschen, die bereits auf Ihrer Website waren – siehe Remarketing.
  • Inhalte: Themen, Keywords oder bestimmte Websites und Apps als Platzierungen.
  • Ausschlüsse: Websites, Apps oder Inhaltskategorien, auf denen Ihre Anzeigen nicht erscheinen sollen.

Wofür sich Display eignet

ZielEignung
Bekanntheit aufbauenGut – viel Reichweite zu niedrigen Kosten pro Impression
Frühere Besucher zurückholenSehr gut – Remarketing ist oft der stärkste Display-Einsatz
Direkte Anfragen gewinnenEingeschränkt – Display erreicht Menschen, die gerade nicht suchen

Best Practices

  1. Gute Bilder liefern: Eigene, klare Motive in mehreren Formaten, dazu ein Logo.
  2. Platzierungen prüfen: Regelmäßig nachsehen, wo Anzeigen erschienen sind, und unpassende Websites und Apps ausschließen.
  3. Häufigkeit begrenzen: Wer dieselbe Anzeige zu oft sieht, ist eher genervt als überzeugt.
  4. Nach dem richtigen Ziel messen: Bei Bekanntheit sichtbare Impressionen und Reichweite, bei Remarketing Conversions.

Fazit

Google Display Ads bringen viel Reichweite zu niedrigen Kosten und sind besonders stark im Remarketing. Für direkte Anfragen bleibt die Suche meist das bessere Werkzeug. Wie die Kosten abgerechnet werden, erklärt der Eintrag zum CPM.

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