Google Display Ads: Formate, Ausrichtung und Einsatz
Erfahre, wie du mit Google Display Ads gezielt Werbung im Displaynetzwerk schaltest. Tipps zu Anzeigenformaten, Reichweite und Strategien für mehr Erfolg im Online-Marketing.
Inhalt 6 Abschnitte
Google Display Ads sind Bild- und Textanzeigen, die Google auf Millionen Websites, in Apps, auf YouTube und in Gmail ausspielt – im sogenannten Google Displaynetzwerk. Anders als Suchanzeigen erreichen sie Menschen, während sie gerade etwas anderes lesen oder ansehen.
Wie Display-Anzeigen funktionieren
Website-Betreiber stellen über Google AdSense Werbeflächen zur Verfügung, Werbetreibende buchen sie über Google Ads. Bei jedem Seitenaufruf entscheidet eine Auktion in Sekundenbruchteilen, welche Anzeige erscheint. Mehr zur Seite der Website-Betreiber im Eintrag zu Google AdSense.
Formate
| Format | Besonderheit |
|---|---|
| Responsive Display-Anzeigen | Sie liefern Texte, Bilder und Logos, Google setzt daraus passende Anzeigen für jede Werbefläche zusammen. Heute der Standard. |
| Hochgeladene Bildanzeigen | Fertig gestaltete Banner in festen Größen, wenn das Design genau stimmen muss. |
| Demand-Gen-Kampagnen | Bild- und Videoanzeigen auf YouTube, in Discover und in Gmail – mit Fokus auf Aufmerksamkeit und Nachfrage. |
Ausrichtung
- Zielgruppen: Interessen, Lebensereignisse oder Menschen, die bereits auf Ihrer Website waren – siehe Remarketing.
- Inhalte: Themen, Keywords oder bestimmte Websites und Apps als Platzierungen.
- Ausschlüsse: Websites, Apps oder Inhaltskategorien, auf denen Ihre Anzeigen nicht erscheinen sollen.
Wofür sich Display eignet
| Ziel | Eignung |
|---|---|
| Bekanntheit aufbauen | Gut – viel Reichweite zu niedrigen Kosten pro Impression |
| Frühere Besucher zurückholen | Sehr gut – Remarketing ist oft der stärkste Display-Einsatz |
| Direkte Anfragen gewinnen | Eingeschränkt – Display erreicht Menschen, die gerade nicht suchen |
Best Practices
- Gute Bilder liefern: Eigene, klare Motive in mehreren Formaten, dazu ein Logo.
- Platzierungen prüfen: Regelmäßig nachsehen, wo Anzeigen erschienen sind, und unpassende Websites und Apps ausschließen.
- Häufigkeit begrenzen: Wer dieselbe Anzeige zu oft sieht, ist eher genervt als überzeugt.
- Nach dem richtigen Ziel messen: Bei Bekanntheit sichtbare Impressionen und Reichweite, bei Remarketing Conversions.
Fazit
Google Display Ads bringen viel Reichweite zu niedrigen Kosten und sind besonders stark im Remarketing. Für direkte Anfragen bleibt die Suche meist das bessere Werkzeug. Wie die Kosten abgerechnet werden, erklärt der Eintrag zum CPM.


