Google Ads Keyword-Planer: Keywords finden und bewerten

Der Keyword-Planer zeigt Suchvolumen, Wettbewerb und Klickpreise. So nutzen Sie das kostenlose Google-Tool für Kampagnen und Keyword-Recherche.

Inhalt 8 Abschnitte
  1. Was ist der Google Ads Keyword-Planer?
  2. Welche Daten liefert der Keyword-Planer?
  3. Wie nutzt man den Keyword-Planer?
  4. Beispiel: Recherche für eine Arbeitsrechtskanzlei
  5. Keyword-Planer für SEO nutzen?
  6. Häufige Fragen
  7. Fazit
  8. Quellen

Der Keyword-Planer ist ein kostenloses Werkzeug in Google Ads, mit dem Sie Suchbegriffe finden, deren monatliches Suchvolumen abschätzen und erwartete Klickpreise sehen. Er ist die wichtigste Grundlage für die Planung von Suchkampagnen.

Was ist der Google Ads Keyword-Planer?

Der Keyword-Planer zeigt, wonach Menschen bei Google suchen und wie umkämpft diese Begriffe in der Werbung sind. Er hat zwei Hauptfunktionen: Neue Keywords entdecken, ausgehend von Begriffen oder einer Website, und Suchvolumen und Prognosen abrufen für eine vorhandene Liste.

Sie finden ihn in Ihrem Google-Ads-Konto unter den Tools im Bereich Planung. Für die Nutzung brauchen Sie ein Google-Ads-Konto, aber keine laufende Kampagne.

Welche Daten liefert der Keyword-Planer?

KennzahlBedeutung
Durchschnittliche Suchanfragen pro MonatWie oft ein Begriff im gewählten Gebiet gesucht wird
VeränderungEntwicklung gegenüber den Vormonaten und dem Vorjahr
WettbewerbWie viele Werbetreibende auf den Begriff bieten – niedrig, mittel oder hoch
Gebot für obere PositionenSpanne, die Werbetreibende zuletzt für Plätze oben auf der Seite gezahlt haben
PrognosenGeschätzte Klicks, Kosten und Conversions für ein bestimmtes Budget

Wie nutzt man den Keyword-Planer?

  1. Ausgangsbegriffe eingeben: Starten Sie mit zwei oder drei Begriffen, die Ihr Angebot beschreiben, oder mit der URL einer passenden Seite.
  2. Standort und Sprache einstellen: Für ein regionales Angebot sind deutschlandweite Zahlen irreführend.
  3. Ideen filtern: Blenden Sie Markenbegriffe von Mitbewerbern und unpassende Themen aus.
  4. Nach Suchabsicht sortieren: Begriffe wie „Anwalt Kündigung“ zeigen einen konkreten Bedarf, „Kündigungsfrist“ eher eine Informationsfrage. Für Anzeigen sind die ersten meist wertvoller.
  5. Kosten abschätzen: Das Gebot für obere Positionen zeigt, mit welchem Klickpreis Sie rechnen müssen.
  6. Prognose prüfen: Fügen Sie die Auswahl zum Plan hinzu und spielen Sie verschiedene Budgets durch.

Beispiel: Recherche für eine Arbeitsrechtskanzlei

Die folgenden Werte sind fiktiv und dienen nur zur Orientierung:

KeywordSuchabsichtEinschätzung
anwalt arbeitsrecht kölnKonkreter Bedarf, regionalKernkeyword für Anzeigen
kündigung erhalten was tunAkutes ProblemGut für Anzeigen und Ratgeber
abfindung berechnenInformation mit Bezug zum FallIdeal für einen Rechner als Zielseite
arbeitsrecht studiumKein MandatsbedarfAls negatives Keyword ausschließen

Keyword-Planer für SEO nutzen?

Viele nutzen den Keyword-Planer auch für die Keyword-Recherche im SEO. Das funktioniert für die Themenfindung gut. Beachten Sie aber: Der Wettbewerb im Planer bezieht sich nur auf Anzeigen, nicht darauf, wie schwer ein organisches Ranking ist.

Häufige Fragen

Ist der Keyword-Planer kostenlos?

Ja. Sie brauchen nur ein Google-Ads-Konto. Genauere Suchvolumen zeigt Google allerdings vor allem Konten mit laufenden Werbeausgaben.

Warum weichen die Zahlen von anderen Tools ab?

Jedes Tool schätzt anders und fasst Begriffe unterschiedlich zusammen. Vergleichen Sie Keywords deshalb untereinander im selben Tool, statt absolute Zahlen zwischen Tools zu vergleichen.

Fazit

Der Keyword-Planer zeigt, wo Nachfrage besteht und was sie kostet. Am meisten bringt er, wenn Sie nicht nur nach Suchvolumen, sondern nach Suchabsicht auswählen – und passende Ausschlüsse gleich mitplanen. Wie es danach weitergeht, steht im Eintrag zu Google Ads.

Quellen

Oliver Godolt
Strategie, Paid Search & Skalierung

Oliver Godolt

Geschäftsführer und Mitgründer von Leadsleader. Schreibt über Google Ads, Lead-Gewinnung und skalierbare Prozesse.

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