SERPs: Aufbau der Suchergebnisseiten und Sichtbarkeit

SERP steht für "Search Engine Results Page", zu Deutsch "Suchmaschinenergebnisseite"

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Inhalt 6 Abschnitte
  1. Die wichtigsten Elemente der Google-SERPs
  2. Die SERPs hängen von der Suchabsicht ab
  3. Weniger Klicks, mehr Konkurrenz auf der Seite
  4. So verbessern Sie Ihre Sichtbarkeit in den SERPs
  5. SERPs analysieren
  6. Fazit

SERPs (Search Engine Results Pages) sind die Ergebnisseiten, die eine Suchmaschine nach einer Suchanfrage anzeigt. Sie bestehen längst nicht mehr nur aus zehn blauen Links, sondern aus KI-Antworten, Anzeigen, Karten, Videos, Fragen und vielem mehr – je nachdem, was gesucht wird.

Die wichtigsten Elemente der Google-SERPs

ElementWas es istWie Sie dort erscheinen
KI-ÜbersichtenVon Google generierte Antworten mit Quellenlinks über den ErgebnissenKlare, belegte Antworten – siehe AI Overviews
AnzeigenGekennzeichnete Suchanzeigen über und unter den ErgebnissenÜber Google Ads
Organische ErgebnisseUnbezahlte Treffer mit Titel, Adresse und BeschreibungDurch SEO – siehe Snippet
Hervorgehobene SnippetsEine Antwort aus einer Website, prominent über den ErgebnissenKurze, direkte Antworten auf konkrete Fragen
„Ähnliche Fragen“Ausklappbare verwandte Fragen mit AntwortenFragen im Text klar beantworten
Lokale ErgebnisseKarte mit Unternehmen in der NäheÜber das Google Unternehmensprofil
Videos, Bilder, ShoppingEigene Bereiche je nach SuchabsichtGut ausgezeichnete Medien und Produktdaten
Knowledge PanelInfokasten zu Unternehmen, Personen oder BegriffenÜber den Knowledge Graph

Daneben bietet Google mit dem KI-Modus einen eigenen Bereich für ausführliche, dialogartige Antworten.

Die SERPs hängen von der Suchabsicht ab

  • Informationssuche („Was ist ein Canonical Tag?“): oft KI-Übersicht, hervorgehobenes Snippet und „Ähnliche Fragen“.
  • Lokale Suche („Anwalt Arbeitsrecht Hamburg“): Anzeigen, Karte mit Kanzleien, dann organische Ergebnisse.
  • Kaufabsicht („Laufschuhe Damen kaufen“): Shopping-Anzeigen und Produktergebnisse.
  • Markensuche („Leadsleader“): die eigene Website mit Unterseiten und Knowledge Panel.

Ein Blick in die aktuellen Ergebnisse zeigt deshalb vor jeder Optimierung, welche Art von Inhalt Google für eine Suche erwartet.

Weniger Klicks, mehr Konkurrenz auf der Seite

Je mehr Elemente eine Ergebnisseite enthält, desto weniger Platz bleibt für klassische Ergebnisse – und desto öfter ist die Frage schon beantwortet, bevor jemand klickt. Eine Studie des Pew Research Center zeigte 2025: Bei einer KI-Zusammenfassung klickten Nutzer nur in 8 Prozent der Fälle auf ein Suchergebnis, ohne Zusammenfassung in 15 Prozent. Mehr dazu unter Zero-Click Searches.

So verbessern Sie Ihre Sichtbarkeit in den SERPs

  1. Suchabsicht treffen: Inhalte in der Form liefern, die Google für die Suche zeigt – Ratgeber, Tabelle, Rechner oder Anbieterseite.
  2. Direkt antworten: Die wichtigste Information in den ersten Sätzen, das erhöht die Chance auf Snippets und KI-Zitate.
  3. Strukturierte Daten nutzen: für Breadcrumbs, Veranstaltungen, Bewertungen oder FAQ – siehe strukturierte Daten.
  4. Titel und Beschreibung schärfen: siehe Page Title und Meta Description.
  5. Lokal präsent sein: mit einem gepflegten Unternehmensprofil.
  6. Mobile Darstellung prüfen: Die meisten Suchen finden auf dem Smartphone statt – siehe Mobile-First Indexing.

SERPs analysieren

  • Google Search Console: Impressionen, Klicks und Positionen je Suchanfrage – siehe Google Search Console.
  • SEO-Tools wie SISTRIX oder Semrush: zeigen, welche Elemente bei einer Suche erscheinen und wer dort vertreten ist.
  • Selbst suchen: im privaten Browserfenster und auf dem Smartphone – die einfachste und oft aufschlussreichste Methode.

Fazit

Die SERPs sind heute eine vielschichtige Seite mit KI-Antworten, Anzeigen, Karten und Ergebnissen. Wer die Suchabsicht versteht, direkt antwortet und die passenden Elemente bedient, bleibt sichtbar – auch wenn weniger geklickt wird. Mehr zur Funktionsweise im Eintrag zu Google.

Christian Hollmann
Search, GEO & Informationsarchitektur

Christian Hollmann

Geschäftsführer und Mitgründer von Leadsleader. Verantwortet die Sichtbarkeit unserer Portale in Google und KI-Suchsystemen.

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