Google Ads: Funktionen, Kampagnentypen und Kosten

Was ist Google Ads? Aufbau, Kampagnentypen, Kosten und Automatisierung – der Einstieg in die Google-Werbeplattform, früher Google AdWords.

Inhalt 8 Abschnitte
  1. Von AdWords zu Google Ads
  2. So ist ein Google-Ads-Konto aufgebaut
  3. Die wichtigsten Kampagnentypen
  4. Wie die Kosten entstehen
  5. Automatisierung und KI
  6. Erfolg messen
  7. Häufige Fehler
  8. Fazit

Google Ads ist die Werbeplattform von Google. Unternehmen schalten damit Anzeigen in der Google-Suche, auf YouTube, in Gmail, in Google Maps, in Discover und auf Millionen Websites. Bezahlt wird meist pro Klick, und über jede Einblendung entscheidet eine Auktion in Echtzeit.

Von AdWords zu Google Ads

Google startete die Plattform im Jahr 2000 unter dem Namen Google AdWords. Im Juli 2018 wurde sie in Google Ads umbenannt – auch, weil sie längst mehr umfasst als Textanzeigen zu Suchbegriffen. Wer heute von „AdWords“ spricht, meint dasselbe Produkt.

So ist ein Google-Ads-Konto aufgebaut

EbeneWas dort festgelegt wird
KontoZahlungsdaten, Nutzer, Conversion-Messung
KampagneZiel, Budget, Gebotsstrategie, Region, Sprache
AnzeigengruppeEin klar umrissenes Thema mit passenden Keywords
Keywords und AnzeigenSuchbegriffe, Anzeigentexte und Zielseiten

Die wichtigsten Kampagnentypen

TypWo die Anzeigen erscheinenGeeignet für
SucheÜber und unter den SuchergebnissenAnfragen von Menschen mit konkretem Bedarf
Performance MaxAuf allen Google-KanälenOnlineshops und Konten mit vielen Conversions
Demand GenYouTube, Discover, GmailNachfrage wecken, Bekanntheit
DisplayWebsites und Apps im DisplaynetzwerkReichweite und Remarketing
VideoYouTubeBekanntheit und Erklärung
ShoppingProduktanzeigen in Suche und Shopping-BereichOnlinehändler mit Produktfeed

Wie die Kosten entstehen

In der Suche bezahlen Sie in der Regel pro Klick (CPC). Wer wo erscheint und was ein Klick kostet, entscheidet die Auktion: Neben dem Gebot zählt die Qualität von Anzeige und Zielseite – siehe Qualitätsfaktor. Die Klickpreise sind in den letzten Jahren in vielen Branchen deutlich gestiegen; Hintergründe im Artikel „Google Ads werden teurer“.

Automatisierung und KI

Google Ads setzt immer stärker auf Automatisierung: Smart Bidding legt Gebote selbst fest, responsive Suchanzeigen stellen Texte zusammen, AI Max erweitert Suchbegriffe und Performance Max verteilt das Budget über alle Kanäle. Das spart Arbeit, verlagert aber Kontrolle zu Google. Entscheidend ist deshalb, dass die Automatisierung auf die richtigen Ziele optimiert.

Erfolg messen

Häufige Fehler

  • Eine Kampagne für alles statt spezialisierter Anzeigengruppen.
  • Keine oder falsche Conversion-Messung: Die Automatisierung optimiert dann auf das Falsche.
  • Unpassende Suchen nicht ausschließen – siehe Negative Keywords und Suchbegriffbericht.
  • Alle Anzeigen auf die Startseite: statt auf eine passende Landingpage.

Fazit

Google Ads ist der direkteste Weg, Menschen genau dann zu erreichen, wenn sie suchen. Erfolgreich ist, wer klare Ziele misst, Kampagnen spezialisiert und Automatisierung gezielt einsetzt. Alle Begriffe rund um Google Ads finden Sie im Glossar Google Ads & Leads.

Oliver Godolt
Strategie, Paid Search & Skalierung

Oliver Godolt

Geschäftsführer und Mitgründer von Leadsleader. Schreibt über Google Ads, Lead-Gewinnung und skalierbare Prozesse.

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