Assets in Google Ads (früher Anzeigenerweiterungen)

Assets, früher Anzeigenerweiterungen, machen Google-Ads-Anzeigen größer und informativer. Alle Arten im Überblick, mit Tipps und typischen Fehlern.

Inhalt 8 Abschnitte
  1. Was sind Assets in Google Ads?
  2. Warum lohnen sich Assets?
  3. Welche Assets gibt es?
  4. Best Practices
  5. Häufige Fehler
  6. Häufige Fragen
  7. Fazit
  8. Quellen

Assets – früher Anzeigenerweiterungen – sind Zusatzinformationen, mit denen Sie Anzeigen in Google Ads ergänzen: zusätzliche Links, Telefonnummer, Adresse, Preise, Bilder oder kurze Vorteile. Google hat die Bezeichnung im September 2022 von „Erweiterungen“ auf „Assets“ umgestellt; die Funktion ist gleich geblieben.

Was sind Assets in Google Ads?

Eine Suchanzeige besteht zunächst nur aus Titeln, Beschreibung und Link. Assets machen sie größer und informativer: Unter der Anzeige erscheinen dann etwa weitere Links zu wichtigen Unterseiten, die Adresse mit Kartenlink oder ein Anruf-Button.

Ob und welche Assets erscheinen, entscheidet Google bei jeder Suche neu – je nachdem, was für die Anfrage und das Gerät am hilfreichsten ist. Sie legen nur fest, welche Assets zur Auswahl stehen.

Warum lohnen sich Assets?

  • Mehr Klicks: Laut Google steigern Assets die Klickrate (CTR) typischerweise um 10 bis 15 Prozent.
  • Mehr Fläche: Größere Anzeigen fallen stärker auf und verdrängen Mitbewerber optisch.
  • Besserer Anzeigenrang: Google berücksichtigt die erwartete Wirkung von Assets bei der Platzierung.
  • Keine Zusatzkosten: Ein Klick auf ein Asset kostet dasselbe wie ein Klick auf die Anzeige.

Welche Assets gibt es?

Asset (frühere Bezeichnung)FunktionBesonders geeignet für
Sitelinks (Sitelink-Erweiterung)Zusätzliche Links zu UnterseitenFast alle Kampagnen
Zusatzinformationen (Callout-Erweiterung)Kurze Vorteile wie „Kostenlose Ersteinschätzung“Dienstleister
Snippets (Snippet-Erweiterung)Aufzählung von Leistungen oder KategorienAngebote mit mehreren Bereichen
Anrufe (Anruferweiterung)Telefonnummer und Anruf-ButtonLokale Anbieter, dringende Anliegen
Standorte (Standorterweiterung)Adresse aus dem Google UnternehmensprofilUnternehmen mit Standort
Preise (Preiserweiterung)Preise für Leistungen oder ProdukteFeste Pakete und Tarife
BilderBild neben der TextanzeigeVisuelle Angebote
Lead-FormulareFormular direkt in der AnzeigeEinfache Anfragen ohne Website-Besuch
Unternehmensname und LogoMarkenauftritt in der AnzeigeBekanntheit und Vertrauen

Best Practices

  1. Alle passenden Assets anlegen: Je mehr gute Auswahl Google hat, desto häufiger erscheinen große Anzeigen.
  2. Sitelinks mit eigenem Ziel: Jeder Sitelink führt auf eine eigene, passende Seite – nicht viermal auf die Startseite.
  3. Konkrete Vorteile nennen: „Antwort innerhalb eines Werktags“ wirkt stärker als „Top-Service“.
  4. Aktuell halten: Telefonnummern, Preise und Aktionen regelmäßig prüfen.
  5. Leistung vergleichen: In der Asset-Übersicht sehen Sie, welche Assets wie oft erscheinen und geklickt werden.

Häufige Fehler

  • Nur ein oder zwei Assets: Dann bleiben Anzeigen klein, und Mitbewerber wirken präsenter.
  • Abgelaufene Angebote: Eine beendete Aktion in der Anzeige wirkt unseriös.
  • Unpassende Standort-Assets: Für reine Online-Angebote bringen sie nichts.
  • Lead-Formulare ohne Qualifizierung: Sie senken die Hürde stark – und damit oft auch die Qualität der Anfragen.

Häufige Fragen

Sind Anzeigenerweiterungen und Assets dasselbe?

Ja. Seit September 2022 heißen sie in Google Ads Assets. Bestehende Erweiterungen wurden automatisch übernommen.

Kosten Assets extra?

Nein. Sie zahlen wie gewohnt pro Klick, egal ob auf die Anzeige oder ein Asset. Pro Anzeige wird höchstens ein Klick berechnet.

Fazit

Assets sind einer der einfachsten Hebel in Google Ads: wenig Aufwand, keine Zusatzkosten und spürbar mehr Klicks. Entscheidend ist, dass die zusätzlichen Links und Informationen zu Zielseiten führen, die die Frage des Nutzers beantworten. Grundlagen zur Plattform finden Sie im Eintrag zu Google Ads.

Quellen

Oliver Godolt
Strategie, Paid Search & Skalierung

Oliver Godolt

Geschäftsführer und Mitgründer von Leadsleader. Schreibt über Google Ads, Lead-Gewinnung und skalierbare Prozesse.

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